2. Was ist für mich ein Mensch? Der Mensch ist ein unglaublich komplexes Wesen, dessen innere Funktionen erst zu einem kleinen Teil erforscht sind. Ich kann mich hier nicht in die Schlange von Ärzten und Wissenschaftlern einreihen, die sich alle Jahre wieder ihre gegenteiligen Thesen neu beweisen wollen. Ich will lediglich mitteilen, wie ich persönlich den Menschen sehe. Im Gegensatz zu vielen anderen Meinungen glaube ich, dass wir aus vier grundlegenden Bestandteilen bestehen. Da ich weiter glaube, dass alles was wir sind Energie und Schwingung ist, stellt dieser Umstand auch sogleich die Verbindung zwischen unseren Einzelteilen dar. Im Grunde sehe ich meine Existenz als eine Art Wohngemeinschaft mit vier Mitbewohnern: Menschlicher Körper – Physischer Körper Für mich stellt der menschliche Körper nicht zuletzt wegen seines komplexen Aufbaus und seiner enormen Eigendynamik ein eigenes Wesen dar, das wir (Ego) nur bewohnen. Unser Körper könnte wie ein Affe ohne uns im „Instinktmodus“ existieren. Meiner Ansicht nach hat jede Zelle, wie jedes Organ in unserem Körper seine eigene Intelligenz. Im Gehirn werden die sensorischen und motorischen Funktionen des physischen Körpers z. B. vom Hirnstamm, Kleinhirn und Nachhirn gesteuert. In Wirklichkeit sind die Funktionen zwischen unserem Gehirn und unserem Körper so komplex, dass sie sich unserem Wissen fast gänzlich entziehen. Das wichtige ist, dass wir darauf vertrauen können, dass es funktioniert. Was will man von Mutter Erde nach einer Erfahrung von über 2 Milliarden Jahren Leben auf ihr anderes erwarten?
Menschlicher Geist - Mentaler und emotionaler Körper - Das Ego Wo und ob sich dieses „Sich-Selbst-Bewusstsein“ in unserem Gehirn befindet, kann der Mensch momentan nur erahnen. Die Wissenschaft steckt, was unser „Ich“ betrifft, noch in den Kinderschuhen. Das ist aber wahrscheinlich gar nicht schlecht, da die Menschen sonst beginnen würden, ihre (und andere) Egos genauso zu manipulieren wie die Körper. Eines ist deshalb wohl sicher: Die Gedanken sind frei! Die Physik steht derzeit mit der Frage, ob und wie es ein „Ich“ im Menschen physikalisch gibt, vor einem großen Rätsel. Es gibt zwar mehrere Theorien von denen aber der Großteil als reine Spekulationen eingestuft werden müssen. Es gibt sogar Wissenschaftler die behaupten, das menschliche Gehirn sei nicht fähig, sich selbst zu erkennen, also zu definieren, was das „Ich“ ist. (Hey ... bin ich blöd Mann ???). Früher dachte man, das „Ich“ sei auf ein bestimmtes Hirnareal beschränkt. Als heute einigermaßen anerkannte Theorie kann man dagegen jene des Bindungprinzips ansehen. Diese Theorie geht davon aus, dass sich das „Ich“ auf das gesamte Gehirn (evtl. auch auf das gesamte Nervensystem) ausdehnt, wobei die Nervenzellen über einen noch nicht verstandenen Mechanismus miteinander interagieren und sich so als Ganzheit vereinigen (welche dann mehr als die Summe ihrer Teile ist). Im Zwischenhirn und Großhirn (vor allem im vorderen Teil) scheint ein Teil unseres Ich´s zu wohnen. Das Zwischenhirn ist z.B. der Bereich, in dem Gefühle wie Freude, Angst, Wut und Enttäuschung entstehen. Assoziative Felder findet man zum Beispiel im vorderen Teil des Gehirns. Diesen kommen Aufgaben wie Gedächtnis und höhere Denkvorgänge zu.
Menschliche Seele – Höheres Ich Ich bin in diesem Körper nur mit einem Seelen-Hauptanteil inkarniert. Dass es sich in diesem Leben um den männlichen Anteil handelt, ist hierbei ein Teilaspekt meiner Inkarnation. Spirituelle Seele – All-Ich Gesamtseelen schließen sich zusammen zu sogenannten Seelenkreisen, die widerrum mit dem Gesamtwesen in Verbindung stehen. In den Seelenkreisen werden inkarnationsbedingte Überschneidungen und Übereinkünfte beschlossen. Familienkarma - Kinder suchen ihre Eltern aus und umgekehrt. Länderkarma – wo werde ich in diesem Leben wohnen. Viele Grundeinstellungen für das künftige Leben wie Krankheit, Wohlstand, Macht und der Ballast aus früheren Inkarnationen werden programmiert. All dies gemeinsam ist die Aufgabe für das nächste Leben. Diese Wohngemeinschaft der vier Hauptanteile des Menschen haben natürlich, bis auf die Seele des Menschen, viele Untermieter. Der physische Körper beherbergt unzählige Organe, Rezeptoren, Knochen, Muskeln, usw.. Das Ego beherbergt fast ebenso viele Unterprogramme, Glaubenssätze, Ängste, usw.. Die Seele steht in Verbindung mit ihrer Familie, der All-Seele, die widerrum das Wissen und die Verbindung des Gemeinwesens teilt. Wie schwer das sein mag, eine so große Lebensgemeinschaft unter einen Hut zu bringen, kann man allein an den Sozialstrukturen der Menschheit studieren. |
| 0. Index Behandlung | 4. Was ist ein Heiler? |
| 1. Vorwort | 5. Wie arbeite ich? |
| 2. Was ist für mich ein Mensch? | 6. Nachwort |
| 3. Was ist Krankheit? | 7. Links zum Thema |
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